Böhl Iggelheim - Einst und Heute
Auch wurden Böhl und Iggelheim im Jahre 1756 von der Leibeigenschaft wieder völlig frei gesprochen. Erwerbsquelle war bis in das 20. Jahrhundert die Landwirtschaft, wobei Böhl den Vorzug eines besonders ertragreichen Lößbodens hatte und für Iggelheim der Krappanbau (bis 1870) und der Tabakanbau besondere Bedeutung erlangten.

Im 20. Jahrhundert sind Böhl und Iggelheim durch das Aufblühen der Industrie rasch angewachsen mit der Folge, dass ihre Einwohner überwiegend in Industriebetrieben der Umgebung, hauptsächlich in Ludwigshafen, tätig sind.

Die neue Gemeinde hat sich zu einem modernen Gemeinwesen mit bemerkenswerter Infrastruktur entwickelt. In der mit 1361 ha waldreichsten Gemeinde des Rhein-Pfalz-Kreises sind alle zeitgemäßen Einrichtungen einschließlich Sozialstation und Altenpflegestätte vorhanden.

Anziehungsbereiche sind das Alt-Iggelheimer Rathaus (1569) mit Heimatmuseum, das Heimatmuseum im alten Schulhaus, das Naherholungsgebiet Niederwiesenweiher und der zum Landschaftsschutzgebiet erklärte Gemeindewald mit einem großzügigen Wanderwegenetz.

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